Das Kleine Schwarze – Klein aber oho!

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f1926 entwarf Coco Chanel ein schwarzes Kleid, welches damals für einen großen Skandal sorgte. Das „Kleine Schwarze“ wurde in der Zeitschrift Vogue mit einem Foto und dem Kommentar „dieses schlichte Kleid wird eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden“ veröffentlicht. Beim Erstentwurf war es ein schwarzer Zweiteiler (Pullover und Rock), dessen Schnitt zu dieser Zeit als sehr gewagt empfunden wurde. Es war sexy und elegant zugleich.

Karl Lagerfeld zweifelt an der eigentlichen Urheberschaft Chanels. „Kleine schwarze Kleider tauchten zum ersten Mal zwischen 1918 und 1920 auf und ich habe das Gefühl, dass sie auf die Trauerkleidung im Ersten Weltkrieg zurückgehen.“ kommentierte er in einem Buch über das Kleine Schwarze.

Der Durchbruch des Kleinen Schwarzen

Auch wenn über Urheberrechte gestritten wird, in einer Sache sind sich Experten sicher: Den richtigen Durchbruch feierte das „Kleine Schwarze“ erst nach dem Film  Frühstück bei Tiffany mit Audrey Hepburn. In diesem Film verwandelt sich ein verkatertes Partymädchen im Pyjama in eine elegante Lady, durch ihren Auftritt in einem Kleid von Givenchy. Dieses Kleid, das heute „Das Kleine Schwarze“ genannt wird schrieb Filmgeschichte, es wurde zum teuersten Kleid aller Zeiten. Das legendäre schwarze Cocktailkleid erzielt bei einer Versteigerung in London einen stolzen Preis von 607.000 Euro.

Christian Dior schrieb in der Nachkriegszeit: „Das Kleine Schwarze ist ein essentielles Element der Garderobe einer Frau.“ Wie kein anderes Kleidungsstück gilt das „Kleine Schwarze“ als Wunderwaffe im Schrank. Jede Frau braucht und hat wahrscheinlich so ein Etuikleid im Kleiderschrank. Selbst wenn Frau absolut nicht weiß was sie zu einem besonderen Anlass anziehen soll greift sie einfach zu ihrem „Kleinen Schwarzen“ und sorgt mit dem Klassiker in Kombination mit Pumps immer für einen stilvollen Auftritt. Wichtig dabei ist: Das Kleid muss perfekt sitzen!

 

Was das Kleine Schwarze ausmacht

Man kann kaum glauben, wie viel Arbeit wir hineingesteckt haben, und dann kommt dies heraus: Ein einfaches, schwarzes Kleid.„, diese Aussage stammt von Miuccia Prada. Diese Einfachheit zeichnet das Kleine Schwarze aus, mit nur wenigen Accessoires kreiert die Trägerin ihren individuellen Look. Hinzu kommt, dass Schwarz schlank macht, eine zeitlose Farbe ist und sich gut mit Accessoires aufpeppen lässt. Tolle Tasche, Schmuck und schöne Schuhe sind bei so einem Kleid ein Muss, auch Gürtel und verschiedene Ketten sorgen für mehr Ausstrahlung. Aber Vorsicht: Zu viel des Guten ist auch nicht gut. Kombinationen mit dem „Kleinen Schwarzen“ können nur selten geschmacklos wirken. Besonders elegant wirkt das Kleine Schwarze mit einer Perlenkette. Lesen dazu auch meinen Artikel: Perlenkette: Meine schönste Freundin

Die Bandbreite der Schnitte ist groß. Egal für welchen Schnitt man sich entscheidet Etuikleid, Petticoat, Kleid mit Empirenaht oder mit Wickeleffekt in jedem dieser Kleider wird man einen glanzvollen Auftritt haben. Am häufigsten verwendete Stoffe für das Kleine Schwarze sind Satin, Seide, Viskose und Chiffon.

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3 Gedanken zu „Das Kleine Schwarze – Klein aber oho!

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